Betriebliche Gesundheitsförderung
BGF ist eine moderne Unternehmensstrategie, die darauf abzielt, arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen, Gesundheitspotenziale zu stärken und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.BGF wird nicht per Gesetz verordnet, sondern beruht auf Freiwilligkeit und der Überzeugung, dass erfolgreiche Unternehmen gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können allerdings nur dann gesund und leistungsfähig bleiben, wenn die Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich und nicht krankmachend sind.
Betriebliche Gesundheitsförderung geht über die gesetzlichen Anforderungen des traditionellen Arbeitsschutzes hinaus, die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsbestimmungen wird vorausgesetzt.
Zukünftiger Unternehmenserfolg hängt von qualifizierten, motivierten und gesunden Beschäftigten ab. Gesundheit im ganzheitlichen Sinn berücksichtigt körperbezogene Faktoren wie Essen, Trinken und Bewegungsabläufe, aber auch emotionale und soziale Faktoren. Zu diesen gehört ein freundliches Betriebsklima genauso wie die Kommunikation und der Umgang zwischen den Beschäftigten und den Führungskräften oder die Kommunikation und der Umgang zwischen den Beschäftigten.
Auch Arbeitszeiten, Zeitdruck, andauernde Überforderung und Unterforderung, wenig Anerkennung und Wertschätzung können sich auf die Motivation und das Wohlbefinden der Beschäftigten negativ auswirken, indem sich die Produktivität, die Produkt- und Dienstleistungsqualität verschlechtern sowie Fehlzeiten und Fluktuation zunehmen.
BGF beschränkt sich folglich nicht auf die Verhaltensänderung einzelner Personen, sondern schließt Bereiche wie Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement mit ein. Und sie richtet sich nicht nur an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern in erster Linie an die Entscheidungsträger in den Betrieben.
Broschüre Gesunder Betrieb - Impresa sana

Rag. Manfred Andergassen
Dr.in Alexandra Perissinotto PhD
